eeks sticky Elbe-Elster MVZ GmbH

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Sich mit zunehmendem Alter weiterhin schmerzfrei bewegen zu können und mobil zu bleiben, ist ein wichtiger Anspruch für die meisten Menschen. Hüftgelenkserkrankungen sind einer der Gründe, warum diese bewegliche Freiheit eingeschränkt werden kann.

Die Ursachen der Erkrankung sind sehr vielseitig. Angefangen von Verschleißerscheinungen über Unfallfolgen bis hin zu Durchblutungsstörungen belasten die Menschen in ihrem Alltag. Sie äußern sich vor allem durch Schmerzen, Muskelverschmächtigungen und Bewegungseinschränkungen.

Zur Behandlung bieten sich je nach Gesundheitszustand des Patienten verschiedene Vorgehensweisen an. Von konservativen Verfahren wird gesprochen, wenn keine Operation erfolgt. Dafür werden unter anderem Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen angewendet, auch Gewichtsreduktionen bei Übergewicht sind hilfreich.

Wenn konservative Verfahren keine Linderung mehr leisten, kommen operative Verfahren zum Einsatz. In sehr seltenen Fällen sind Korrekturoperationen des Hüftgelenks oder arthroskopische Verfahren sinnvoll und werden durchgeführt. Die häufigste operative Methode zur Behandlung eines verschlissenen Hüftgelenks ist jedoch der endoprothetische Gelenkersatz.

Die Endoprothetik wird angewendet, wenn andere Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichend sind. In Deutschland werden jährlich rund 245.000 Patienten mit einem künstlichen Hüftgelenk versorgt. Derzeit wird die Haltbarkeit des künstlichen Hüftgelenks im Sinne einer Totalendoprothese auf mindestens 20 Jahre geschätzt, wobei die Entwicklung der Implantate permanent voranschreitet und eine längere Standzeit durchaus möglich ist.

Im Elbe-Elster Klinikum in Elsterwerda gibt es seit dem 18. November 2014 ein durch die CLARCERT GmbH zertifiziertes EndoProthetikZentrum. Dort werden jährlich unter anderem etwa 200 Hüftgelenksprothesen implantiert. Die Operationen werden bei einem primären Eingriff in der Regel minimalinvasiv durchgeführt. Der Krankenhausaufenthalt der Patienten beläuft sich bei einer solchen OP in der Regel auf 10 Tage. Nach der OP erfolgt die frühzeitige Mobilisierung mit Vollbelastung, sodass die Patientinnen und Patienten mit bestmöglicher Mobilität in die Reha entlassen werden. Nach einer solchen Behandlung ist die Nachkontrolle durch einen Orthopäden unbedingt erforderlich. So wird die Lebensqualität der Patienten in vielen Fällen deutlich verbessert.  

Wenn Ihr Orthopäde oder Chirurg die Notwendigkeit einer Hüftgelenksoperation festgestellt hat, melden Sie sich gern in der OP-Sprechstunde des Krankenhauses Elsterwerda unter der Telefonnummer 03533 603-325 an. Dort findet die Beratung durch den Chefarzt der Chirurgie und Orthopädie Frank Hoffmann oder durch den leitenden Oberarzt Marek Nowak statt.

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