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Frau Dr. Utebayeva aus Kasachstan zu Besuch im Endoskopiezentrum Südbrandenburg

Seit dem 8. April freut sich das Team des Endoskopiezentrums in Herzberg über den Besuch einer Hospitantin aus Kasachstan. Frau Dr. Utebayeva ist leitende Oberärztin für Endoskopie am Zentrum für Onkologie und Endoskopie in Ust-Kamenogorsk in Kasachstan. Ziel ihrer Hospitation ist ein umfangreicher Erfahrungsaustausch mit Prof. Dr. Reinehr und seinem Team des Endoskopiezentrums Südbrandenburg.

Dr. Utebayeva möchte in ihrem Heimatort in Kasachstan die endoskopische Abteilung zu einem Zentrum ähnlich dem Herzberger Endoskopiezentrum aufbauen. "Ich konnte hier einiges dazu lernen", erzählt sie. "Das für mich relevanteste Thema ist eine multimodale Herangehensweise bei der Frühdiagnostik von Magen- und Darmkrebs. Dabei hat mir die Hospitation bis jetzt schon viel gebracht."

Insgesamt ist die Hospitantin für vier Wochen im Herzberger Endoskopiezentrum zu Gast. In dieser Zeit wohnt sie in einem Arztzimmer im Klinikum und erlebt so das gesamte Krankenhausgeschehen, wäre sogar für Hospitationen bei nächtlichen Notfällen greifbar. Die eher kleine und familiäre Klinik gefällt ihr dabei gut, da der persönliche Kontakt und die Aufmerksamkeit sehr umfangreich sind. Vermittelt wurde ihr der Hospitationsplatz über eine deutsche Agentur, die seit mehreren Jahren den internationalen Austausch zwischen medizinischen Bereichen auf einem hohen Niveau und mit entsprechender Bereitschaft organisiert.

Auch Prof. Dr. Reinehr versucht, der Ärztin möglichst viel Wissensgewinn zu bieten. So hat er beispielsweise eine Fortbildung im Haus organisiert, bei der Dr. Utebayeva sich selbst an einer speziellen Clip-Technik ausprobieren und mit einem Zertifikat abschließen konnte, sodass sie diese Technik künftig weiter anwenden kann. Zudem wird die Endoskopieärztin Dank der Bemühungen des Professors an einem großen Fachkongress der European Society of Gastrointestinal Endoscopy (ESGE) in Berlin teilnehmen, bei dem es zahlreiche Demonstrationen von Herstellern und Vorträge geben wird. Sie ist sehr glücklich über diese Chancen und dankbar, dass Prof. Dr. Reinehr ihr vieles ermöglicht und erklärt. So hat sie u.a. die Entfernung von Frühkarzinomen mittels Endoskopischer Submukosadissektion (ESD) miterleben können und hofft, diese moderne Technik möglichst bald auch in ihrem Krankenhaus einsetzen zu können.

"Der medizinische Bereich in Deutschland ist dem in Kasachstan voraus, wodurch ich viele Ideen und Anregungen mit in mein Team nehmen kann", berichtet die erfahrene Ärztin, die seit über 20 Jahren in der Endoskopie tätig ist. Sie bewundert die Arbeit des Teams und schwärmt von der Organisation des Endoskopiezentrums. Besonders positiv aufgefallen sind ihr der wissenschaftliche Anteil der Arbeit, das Zusammenspiel der verschiedenen Fachbereiche, die Medizintechnik der deutschen Hersteller und die Erfahrung und Kommunikation der Pflegekräfte. Sie hofft, dass sie Arbeitsweisen der Herzberger Pflegekräfte auch in ihrem Team in Kasachstan integrieren kann.

Wenn sie wieder zu Hause ist, möchte sie sich einen genauen Plan erstellen, wie und wann sie das neu erlangte Wissen in ihrer endoskopischen Abteilung integrieren kann, damit diese genauso modern und strukturiert wird, wie das Endoskopiezentrum in Herzberg.

Dr. Utebayeva hat die Chance zudem auch für tolle private Erlebnisse genutzt und ist in ihrer freien Zeit mit einer befreundeten Ärztin mit dem Bus nach Paris gefahren, hat sich in Dresden und Herzberg umgeschaut und auch die Zeit auf dem besonders grünen Krankenhausgelände genossen.

Da sie sich im Team so wohlfühlt und den Erfahrungsaustausch sehr dankbar annimmt, hat sie Prof. Dr. Reinehr und Teile seines Teams zu ihr nach Kasachstan eingeladen und hofft, mit ihnen in Kontakt bleiben zu können. "Die Arbeit mit Frau Dr. Utebayeva ist für uns alle sehr gewinnbringend und wir freuen uns, über die Möglichkeit dieser Hospitation. Das war für uns das erste Mal in diesem großen Umfang, aber bestimmt nicht das letzte Mal", fasst Prof. Dr. Reinehr den Besuch zusammen.

Foto: Team des Endoskopiezentrums am EEK Herzberg, in der Mitte: Frau Dr. Utebayeva
(Henschel, EEK)

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